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Timm Kunstreichs „Grundkurs Soziale Arbeit“ seit Januar 2014 im Volltext online

20 Feb

Timm Kunstreich - Grundkurs Soziale ArbeitDie beiden Bände des Einführungswerks „Grundkurs Soziale Arbeit: sieben Blicke auf Geschichte und Gegenwart Sozialer Arbeit“ von Timm Kunstreich sind im Januar 2014 in der 5. Auflage erschienen. Sie aus technischen Gründen neu formatiert, sodass es keine Übereinstimmung mehr in der Seitenzählung mit den vorherigen Auflagen gibt. Es fehlt also die „Seitenkonkordanz“. Inhaltlich ist der Text aber unverändert. Beide Bände stehen nun unter einer Creative Commons-Lizenz und können somit kostenfrei als durchsuchbares PDF-Dokument abgerufen werden unter http://www.timm-kunstreich.de

Im Jahr 2012 war insbesondere der zweite Band und der darin vorhandene Beitrag von Eberhard Mannschatz zur Sozialen Arbeit in der DDR Gegenstand einer länger andauernden öffentlichen Kampagne, zu der wir als AKS Hamburg im August 2012 Stellung bezogen hatten (vgl. Stellungnahme vom 27.08.2012).

Mit der elektronischen Neuauflage des Grundkurs kann sich nun jede und jeder ein eigenes Bild vom Auslöser des Konflikts machen und auch unabhängig davon schnell und leicht auf das Standardwerk Timm Kunstreichs zugreifen.

 

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Timm Kunstreich: „Anmerkungen zum Handlungskonzept gegen Jugendgewalt“

4 Mrz

Timm Kunstreich hat 2010 in einem dreiseitigen Artikel eine prägnante, nach wie vor aktuelle Kritik am ‚Handlungskonzept gegen Jugendgewalt‘ verfasst.

Auch anlässlich der Podiumsdiskussion am 25.03.2013 veröffentlichen wir den Artikel an dieser Stelle:

„Anmerkungen zum Zehn-Säulen-Konzept des Hamburger Senats ‚Gegen Jugendgewalt‘ sowie die Skizzierung eines alternativen Handlungsmodells zur ‚Bewältigung gewaltsamer Konflikte'“.

Podiumsdiskussion „Hamburger Innenpolitik – Vorbild in Sachen Jugenddelinquenz?“ (25.03., 19 Uhr)

4 Mrz

Der AKS Hamburg wurde eingeladen, auf einer vom ‚Institut für Konfrontative Pädagogik‘ ausgerichteten Podiumsdiskussion zum Thema „Hamburger Innenpolitik – Vorbild in Sachen Jugenddelinquenz?“ die kritische Perspektive zu vertreten. Dazu hat sich Timm Kunstreich bereit erklärt. Der AKS lädt daher eine interessierte kritische Öffentlichkeit zum Besuch der Veranstaltung ein.

Die Podiumsdiskussion findet am Montag, 25.03.2013 um 19:00 Uhr im Grand Elysee Hamburg, Rothenbaumchaussee 10 (Nähe S Dammtor) statt.

Veranstaltet wird sie vom ‚Institut für Konfrontative Pädagogik‘ (IKD) sowie von ‚Individual Violence Management‘ (IVM) unter dem Titel „2. Hamburger Gewalt-Dialog!“.

Für das Podium sind angekündigt: Michael Neumann (Innensenator, SPD), Jens Weidner (HAW), Wilfried Wilkens (Deeskalationstrainer) und Timm Kunstreich (Sozialarbeitswissenschaftler). Moderiert wird die Veranstaltung von John Ment, Radio Hamburg. Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion sind hier zu finden.

Zu der Frage, ob bzw. was das Hamburger Handlungskonzept mit der Sozialen Arbeit zu tun hat, haben wir im vergangenen Jahr den Reader „Gewalt – Macht – Sinn – Das Hamburger ‚Handlungskonzept gegen Jugendgewalt‘: (Was) Hat das mit Sozialer Arbeit zu tun?“ erstellt. Er ist hier zu finden: Reader (24 Seiten).

Wir wollen kein ‚individual training‘ oder ‚violence management‘ sondern ‚common wealth‘ für alle!

Stellungnahme des AKS Hamburg zu der Auseinandersetzung um den „Grundkurs Soziale Arbeit“ von Timm Kunstreich

31 Aug

Stellungnahme des Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit (AKS) Hamburg zu der Auseinandersetzung um die Veröffentlichung eines Beitrags von Eberhard Mannschatz zur Sozialen Arbeit in der DDR im „Grundkurs Soziale Arbeit“, Band 2 (2001) von Timm Kunstreich

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Im AKS Hamburg treffen sich seit Anfang 2011 in der Sozialen Arbeit Tätige und Interessierte, Praktiker_innen, Mitarbeiter_innen und Student_innen der Hamburger Hochschulen. Wir engagieren uns als politisch denkende Menschen und nicht als Vertreter_innen einer Institution oder eines bestimmten Trägers. Wir beziehen hier Stellung zu der genannten Debatte um den „Grundkurs Soziale Arbeit“ und ordnen diese vor dem Hintergrund unserer eigenen Position ein,

  • uns gegen soziale Ungleichheit zu wenden und deren Legitimation und Verfestigung aufzudecken,
  • gesellschaftliche Interessenkonflikte und Machtunterschiede deutlich zu machen sowie Macht- und Herrschaftsstrukturen zu analysieren und zu kritisieren, und
  • uns von den Zumutungen individualisierender und ordnungspolitischer Problembeschreibungen und -lösungen zu distanzieren.

Wir sprechen bewusst nur einige Ebenen der Auseinandersetzung an und zwar diejenigen, die aus unserer Sicht allgemeine Auswirkungen für die Soziale Arbeit/Sozialpädagogik in Praxis und Disziplin haben. Weiterlesen