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„Aus den Augen, aus dem Sinn?“ – Diskussionsveranstaltung zur geschlossenen Unterbringung von Kindern und Jugendlichen (19.6. – 20 Uhr, Curio-Haus)

6 Jun

Mit der Schließung der Geschlossenen Unterbringung Feuerbergstraße (GUF) im Jahr 2008 wurde die Einsperrung von jungen Menschen als „Hilfe zur Erziehung“ auch aus Hamburg keineswegs gestoppt. Dass und wie dies immer noch vielfach praktiziert wird, ist zuletzt im Zuge der Presse-Berichterstattung über die Heime der Haasenburg GmbH bekannt und öffentlich problematisiert worden. (vgl. dazu die umfangreiche Berichterstattung in der taz von Dezember 2012 bis April 2013)

Vor diesem Hintergrund findet am 19. Juni ab 20 Uhr im Curio-Haus (Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg) eine Diskussionsveranstaltung zur Kritik der Geschlossenen Unterbringung von Kindern und Jugendlichen (in den Heimen der Haasenburg GmbH) statt, die sehr spannend zu werden verspricht und zu der wir herzlich einladen möchten.

Als Teilnehmer_innen auf dem Podium sind Prof. Michael Lindenberg (Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg, Vorsitzender der Hamburger Aufsichtskommission, AK gegen GU), Prof. Tilman Lutz (Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg, AK gegen GU), Dr. Dorothee Bittscheidt (Kriminologin und ehemalige Landesjugendamtsleiterin in Hamburg), Hermann Josef Ligthert (Rechtsanwalt), Kaija Kutter (taz­-Journalistin) und Ronald Prieß (Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fraktion DIE LINKE) angekündigt.

Einleitende Worte wird Mehmet Yildiz (Kinder­- und Jugendpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft) sprechen. Moderation: Bela Rogalla (Vorstandsmitglied der Humanistischen Union LV Hamburg)
Die Veranstaltung wird von der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft in Kooperation mit der Humanistischen Union LV Hamburg ausgerichtet.

Die Einladung als PDF-Dokument kann hier abgerufen werden. Der Einladungstext findet sich im Folgenden:

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