Tag Archives: Centro Sociale

Abendreihe „Das Kommune: Kämpfe um das Gemeinsame – Von Commons, Gemeingütern und Sozialer Infrastruktur“

2 Okt

Abendreihe_Flyer_coverDer AKS Hamburg lädt zur Abendreihe „Kommunale Sozialforschung konkret“ ein, die in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Kommunale Sozialforschung e.V. organisiert und durchgeführt wird. Das Thema lautet „Das Kommune: Kämpfe um das Gemeinsame – Von Commons, Gemeingütern und Sozialer Infrastruktur“. Die Veranstaltungen der Reihe finden im Centro Sociale statt.

Die Themen der vier Termine lauten:

  • 28.10.14 – 19 Uhr: „Commoning: Von gesellschaftlicher Transformation, staatlicher Regulation und Kritischer Sozialer Arbeit“ (Johannes Euler, Florian Muhl)
  • 20.11.14 – 19 Uhr: „Staatlich finanziert – demokratisch investiert? Commons als Sozialgenossenschaften“ (Timm Kunstreich)
  • 09.12.14 – 19 Uhr: „Comuna im Aufbau – Basisdemokratie à la Bolivariana“ (Tim Graumann)
  • 06.01.15 – 19 Uhr: „Recht auf Stadt und Gemeingüter“ (Joscha Metzger)

Der Flyer kann hier heruntergeladen werden: Download Flyer Abendreihe

Der komplette Ankündigungstext und weitere Informationen zu den einzelnen Terminen ist auch im Folgenden zu finden. Weiterlesen

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Veranstaltungshinweis: „Verfolgungsbetreuung auf dem Weg ins Arbeitsleben“

15 Aug

Das fängt ja gut an …
… Verfolgungsbetreuung auf dem Weg ins Arbeitsleben

Kritischer Blick auf das Konzept der Jugendberufsagenturen

Im September werden im Bezirk Mitte und in Harburg die ersten von sieben Jugendberufsagenturen eröffnet. Der derzeitige Senat sieht es als vordringliches sozial- und wirtscgaftspolitisches Ziel Jugendliche und junge Erwachsene schnellstmöglich in Ausbildung und Beschäftigung zu bringen.

Um dies umzusetzen wird es in jedem Bezirk eine behördenübergreifende Institution, in der Jobcenter, Arbeitsagentur, die Schulbehörde und die Jugendhilfe – alle zusammen – den Lebensweg der jungen Menschen planen, passgenau entwerfen und die Einhaltung dieses Planes überwachen sollen. Unter dem Slogan ‚Niemand soll verloren gehen!‘ wird auf die frühzeitige und umfangreiche Datenerfassung in den Schulen und auf aufsuchende Beratung durch die Jugendhilfe gesetzt.

Wer nicht mitmacht, bekommt Besuch. Wer nicht aufmacht, wird wieder besucht. Und erst wenn mensch irgendeine Ausbildung abgeschlossen hat, wird mensch den Besuch wieder los. Ob das dann aber eine Ausbildung ist, die mensch haben wollte, ist eine der vielen Fragen, die dieses Vorgehen aufwirft.

Aber wem könnte eigentlich was verloren gehen? Der Verwertungslogik des Arbeitsmarktes die jungen Menschen? Oder den Jugendlichen ihre Zeit des Ausprobierens, der Umwege, des Suchens und Wünschens?

All diese Fragen wollen wir mir Euch / Ihnen diskutieren und gemeinsam nach Handlungsmöglichkeiten sozialer Arbeit und Jugendlicher, jenseits der Logik der ‚fürsorglichen Belagerung‘ der Jugendberufsagenturen suchen.

Als Anregung wird es dazu drei kurze Beiträge geben:

  • Vorstellung des Konzepts der Jugendberufsagenturen (AG Soziales der Sozialpolitischen Opposition)
  • Einschätzung aus jugendpolitischer / jugendsozialarbeiterischer Sicht (Marion Panitzsch-Wiebe, Professorin an der HAW im Department Soziale Arbeit)
  • Betrachtung aus datenschutzrechtlicher Perspektive (Mark Rüdlin, Datenschutzbeauftragter und Rechtsanwalt)

am Dienstag, 28. August 2012
um 18 Uhr
im Centro Sociale, Sternstraße 2 in Hamburg

Veranstalter_innen: AG Soziales der Sozialpolitischen Opposition, Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit (AKS) Hamburg und Netzwerk SGB II Hamburg

Einladungsflugblatt zum Weiterleiten, Ausdrucken und verteilen